Kollegiatinnen und Kollegiaten in der ersten Phase

Die folgenden Doktorandinnen und Doktoranden waren und sind seit Beginn der ersten Förderphase Teil des Forschungskollegs und nutzen die Möglichkeit zur inter- und transdiziplinären Forschung im Bereich kommunaler Online-Partizipation (ein Klick auf den Namen zeigt Details zur jeweiligen Person):

Katharina Esau
Kommunikationswiss.
HHU

 

Deliberation, emotionale Kommunikation und Meinungsdynamik in Online Diskussionen

Mit Blick auf das Design, die Qualität und Ergebnisse von onlinebasierter Deliberation zwischen Bürgerinnen und Bürgern stellt sich die Frage, wie Kommunikationsprozesse beschaffen sein müssen, um Ergebnisse wie etwa Gemeinwohlorientierung, Konsens und Wissenszuwachs zu fördern. Im Rahmen des Dissertationsprojekts wird ein Deliberationsmodell entwickelt, in dem neben der Argumentation, auch emotionale Elemente der Kommunikation theoretisch eingeordnet und diskutiert werden. Dabei werden Funktionen von Argumentation, Emotionsausdruck, persönlicher Narration und Humor für Reziprozität, Reflexivität und Empathie aus der politischen Theorie und Psychologie herausgearbeitet, auf Meinungsbildung in der Online-Deliberation angewendet und empirisch unter Verwendung der Methode der (relationalen) Inhaltsanalyse untersucht.

Im Rahmen des NRW-Forschungskollegs Online-Partizipation erfolgt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere mit Matthias Liebeck (Informatik), um Erfahrungen und Vorteile unterschiedlicher fachlicher Herangehensweisen bei der Analyse von Argumentationsstrukturen und Emotionsäußerungen auszutauschen und nutzbar zu machen. Dabei werden u.a. bestehende Methoden für den Bereich Online-Partizipation angepasst, es sollen aber auch neue Modelle und Techniken für den Einsatz in der Praxis entworfen werden.

Poster des Dissertationsprojektes


Katharina Esau studierte Sozialwissenschaften mit Abschluss Bachelor of Arts und Politische Kommunikation (Medien- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft) mit Abschluss Master of Arts an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit individualisierten Wahlkampfstrategien von Direktkandidaten im Internet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Online-Partizipation, öffentliche Meinungsbildung und (politische) Online-Kommunikation. Im Forschungskolleg gilt ihr Interesse vor allem der Deliberation und Partizipation. Katharina Esau promoviert am Lehrstuhl für Kommunikations- und Medienwissenschaft III der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wird betreut von
Prof. Christiane Eilders.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Katharina Esau (2018) Capturing Citizens’ Values: On the Role of Narratives and Emotions in Digital Participation, Analyse & Kritik 40(1), S. 55-72, url

Dennis Frieß, Katharina Esau, Christiane Eilders (2018) Deliberation follows Design. Eine Analyse der Einflüsse des Plattformdesigns auf die Qualität von Nutzerkommentaren zu Nachrichtenartikeln, Vernetzung. Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation, Christiane Eilders, Olaf Jandura, Halina Bause, Dennis Frieß (Hrsg.), S. 87-106, Köln: von Halem

Dennis Frieß, Katharina Esau, Christiane Eilders (2017) Recent Perspectives on Online Deliberation, 67th Annual ICA Conference

Dennis Frieß, Katharina Esau, Christiane Eilders (2017) Deliberation follows Design. Eine Analyse der Einflüsse von Plattformdesign auf die Qualität von Nutzerkommentaren, 62. Jahrestagung der DGPuK

Katharina Esau, Dennis Frieß, Christiane Eilders (2017) Design Matters! An Empirical Analysis of Online Deliberation on Different News Platforms, Policy & Internet 9(3), S. 321-342, url, doi:10.1002/poi3.154

Matthias Liebeck, Katharina Esau, Stefan Conrad (2017) Text Mining für Online-Partizipationsverfahren: Die Notwendigkeit einer maschinell unterstützten Auswertung, HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik 54(4), S. 544-562, doi:10.1365/s40702-017-0321-6

Katharina Esau, Dennis Frieß, Christiane Eilders (2017) Emotionen, Narrationen und Humor im deliberativen Diskurs – Inhaltsanalyse von Nutzerkommentaren auf unterschiedlichen Online-Plattformen, Gemeinsame Jahrestagung des Arbeitskreises "Politik und Kommunikation" der DVPW, der Fachgruppe "Kommunikation und Politik" der DGPuK und der Fachgruppe "Politische Kommunikation" SGKM

Dennis Frieß, Katharina Esau, Christiane Eilders (2017) How Emotions, Humor and Narratives Interact with Traditional Characteristics of Deliberation Online, 67th Annual ICA Conference

Katharina Esau, Dennis Frieß, Christiane Eilders (2017) Design Matters! An Empirical Analysis of Online Deliberation on Different News Platforms, 67th Annual ICA Conference

Katharina Esau, Matthias Liebeck, Christiane Eilders (2017) Mining Arguments in Online Participation: Möglichkeiten und Grenzen manueller und automatisierter Inhaltsanalyse zur Erhebung von Argumentkomponenten, Gemeinsame Jahrestagung des Arbeitskreises "Politik und Kommunikation" der DVPW, der Fachgruppe "Kommunikation und Politik" der DGPuK und der Fachgruppe "Politische Kommunikation" SGKM

Tobias Escher, Dennis Frieß, Katharina Esau, Jost Sieweke, Ulf Tranow, Simon Dischner, Philipp Hagemeister, Martin Mauve (2017) Online Deliberation in Academia: Evaluating the Quality and Legitimacy of Cooperatively Developed University Regulations, Policy & Internet 9(1), S. 133-164, url, doi:10.1002/poi3.119

Katharina Esau, Dennis Frieß, Christiane Eilders (2016) Design Matters! An empirical analysis of online deliberation on different news platforms, The Internet, Policy & Politics Conference

Matthias Liebeck, Katharina Esau, Stefan Conrad (2016) What to Do with an Airport? Mining Arguments in the German Online Participation Project Tempelhofer Feld, Proceedings of the 3rd Workshop on Argumentation Mining, S. 144-153

Katharina Esau (2016) Emotionale und expressive Kommunikation in der Online-Deliberation, Jahrestagung der Fachgruppe "Kommunikation und Politik" der DGPuK

Katharina Esau (2015) Argument, Emotion, Narration, Humor und ihr Einfluss auf kommunikativen Anschluss in der Online-Deliberation, Doktorandenkolloquium der Fachgruppen CvK und Soziologie der Medienkommunikation der DGPuK

Katharina Esau, Matthias Liebeck (2015) Verbindung von manueller Inhaltsanalyse mit automatisierten Techniken zur Erkennung von Argumentationsstrukturen, 4. Jahrestreffen des Forschungsnetzwerkes Liquid Democracy

Katharina Esau, Josua Littig (2015) Das Netz der Andersdenkenden?, Die Politik auf dem Siegertreppchen. Beiträge des 10. Düsseldorfer Forum Politische Kommunikation, Beate Pohlers, Franca Schreiber, Ibrahim Ghubbar (Hrsg.), S. 257-279, Berlin: Frank & Timme

Katharina Esau (2015) Argument, Narration, Emotion und Humor im Deliberationsprozess, 4. Jahrestreffen des Forschungsnetzwerkes Liquid Democracy

Daniel Neugebauer
Informatik
HHU

 

Formale Modelle zur Abbildung von Prozessen in der Online-Partizipation

Die zentrale Forschungsfrage lautet:
Wie können bestehende formale Modelle aus der theoretischen Informatik verwendet oder erweitert werden, um Prozesse der Online-Partizipation angemessen zu beschreiben, und was sind die Eigenschaften solcher Modelle?

Es gibt in der Schnittstelle zwischen Informatik, Mikroökonomie und Sozialwahltheorie bereits viele formale Modelle, die die Interaktion von Individuen bei Prozessen wie Wahlen, Urteilsfindung, Aufteilung von Ressourcen oder Argumentation untersuchen. Dabei werden Qualitätskriterien festgelegt, also Maßstäbe dafür, wann ein Prozess oder ein Ergebnis „gut“ ist, und es wird untersucht, inwiefern diese Kriterien technisch erreichbar sind. Das Ziel dieser Promotion ist es, bestehende Modelle gezielt zu verfeinern, um möglichst viele Eigenschaften von realen Partizipationsprozessen abbilden zu können. Zum Beispiel sollen Modelle entwickelt werden, die dynamische Szenarien oder Szenarien mit Unsicherheit bzw. unvollständigem Wissen ausdrücken können. Die Arbeit ist dabei vorwiegend nicht empirisch, sondern axiomatisch. Zu den verwendeten Methoden gehören mathematische Modellbildung, Algorithmenentwurf und Beweisführung, seltener Programmierung.

Poster des Dissertationsprojektes (Workshop vom 17. Juni 2016)


Daniel Neugebauer studierte von 2009 bis 2014 Informatik mit Abschluss Master of Science an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In seiner Masterarbeit behandelte er Methoden für die faire Aufteilung heterogener, teilbarer Ressourcen unter konkurrierenden Agenten, mit Fokus auf unvollständigen Aufteilungen. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich Spieltheorie und Computational Social Choice, mit dem Themenschwerpunkt formale Argumentation. Im Rahmen des Forschungskollegs möchte er Argumentationsmodelle untersuchen, die sich eignen, die Argumentationsstruktur in online-Argumentationen sowohl zu beschreiben als auch zu führen. Daniel Neugebauer promoviert in der Arbeitsgruppe für Kryptologie und Komplexitätstheorie der Heinrich-Heine-Universität und wird von
Prof. Dr. Jörg Rothe betreut.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Daniel Neugebauer (2018) DABASCO: Generating AF, ADF, and ASPIC+ Instances from Real-World Discussions, Seventh International Conference on Computational Models of Argument (COMMA’18), Sanjay Modgil, Katarzyna Budzynska, John Lawrence (Hrsg.), S. 469-470, Warsaw: IOS Press, doi:10.3233/978-1-61499-906-5-469

Dorothea Baumeister, Daniel Neugebauer, Jörg Rothe (2018) Credulous and Skeptical Acceptance in Incomplete Argumentation Frameworks, 7th International Conference on Computational Models of Argument (COMMA)

Dorothea Baumeister, Daniel Neugebauer, Jörg Rothe, Hilmar Schadrack (2018) Complexity of Verification in Incomplete Argumentation Frameworks, 32nd AAAI Conference on Artificial Intelligence (AAAI’18), New Orleans, Luisiana, USA: AAAI Press

Daniel Neugebauer (2017) Generating Defeasible Knowledge Bases from Real-World Argumentations using D-BAS, Proceedings of the 1st Workshop on Advances In Argumentation in Artificial Intelligence, S. 105-110

Daniel Neugebauer, Hilmar Schadrack (2017) Analyse von Argumentationsstrukturen mit Bayesschen Bestätigungsmaßen, Judgment Aggregation meets Argumentation

Dorothea Baumeister, Daniel Neugebauer, Jörg Rothe, Hilmar Schadrack (2016) Verification in Incomplete Argumentation Frameworks, Sixth International Workshop on Computational Social Choice, S. 23, pdf

Dorothea Baumeister, Daniel Neugebauer, Jörg Rothe (2015) Verification in Attack-Incomplete Argumentation Frameworks, Proceedings of the 4th International Conference on Algorithmic Decision Theory (ADT 2015) 9346, S. 341-358, Lexington: Springer Verlag, url, doi:10.1007/978-3-319-23114-3

Hilmar Schadrack
Informatik
HHU

 

Online-Partizipation Mithilfe Mathematischer Prinzipien: Abstrakte Modellbildung und Analyse

Die zentrale Forschungsfrage lautet:
Wie lässt sich Online-Partizipation formal/mathematisch modellieren?

In der Schnittstelle zwischen Informatik, Mathematik und Sozialwissenschaften gibt es das interdisziplinäre Forschungsgebiet der Computational Social Choice, in dessen Rahmen man versucht, Wahlen, Urteilsfindung, faire Aufteilung von Gütern, Diskussionen und vieles mehr zu formalisieren, und die resultierenden formalen Modelle mit Methoden der Informatik untersucht. Eine übliche Vorgehensweise ist es, ein aussagekräftiges mathematisches Modell zu finden, welches einfach genug ist, um mathematisch handbar zu sein, aber mächtig genug, um die realen Prozesse abzubilden. Dazu wird unter anderem definiert, was das Ergebnis und die Qualitätskriterien eines solchen Prozesses sein können. Durch die Notwendigkeit eines hohen Maßes an Unsicherheiten und Dynamiken in vielen Variablen bildet Online-Partizipation ein noch nicht hinreichend untersuchtes Teilgebiet. Um die zentralen Forschungsfragen zu lösen, werden wir also unter anderem die folgenden Fragestellungen angehen:

  • Was sind die wichtigsten Eckpfeiler von Diskussionen im Rahmen von Online-Partizipation und wie lassen sich diese Rahmenbedingungen mathematisch formalisieren?
  • Welche Modelle gibt es bereits und inwiefern sind diese geeignet?
  • Welche Probleme/Kritiken tauchen auf und wie lassen sich diese zufriedenstellend lösen?
  • Wie lassen sich Eigenschaften für die neuen Modelle/Modellerweiterungen definieren und welche werden unter welchen Bedingungen erfüllt?

Poster des Dissertationsprojektes (Workshop vom 17. Juni 2016)


Hilmar Schadrack hat Informatik (Master) und Mathematik (Bachelor) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf studiert. In seinen Abschlussarbeiten beschäftigte er sich unter anderem mit Spieltheorie und auch der Frage, wie sich dynamische Wahlen, mit wechselnden Wählern und Kandidaten, modellieren lassen. Im Forschungskolleg gilt sein Interesse vor allem der Deliberation. Hilmar Schadrack promoviert in der Informatik in der Arbeitsgruppe Computational Social Choice bei
Jun.-Prof. Dr. Dorothea Baumeister an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Komplexitätstheorie und Kryptologie von
Prof. Dr. Jörg Rothe.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Dorothea Baumeister, Daniel Neugebauer, Jörg Rothe, Hilmar Schadrack (2018) Complexity of Verification in Incomplete Argumentation Frameworks, 32nd AAAI Conference on Artificial Intelligence (AAAI’18), New Orleans, Luisiana, USA: AAAI Press

Daniel Neugebauer, Hilmar Schadrack (2017) Analyse von Argumentationsstrukturen mit Bayesschen Bestätigungsmaßen, Judgment Aggregation meets Argumentation

Dorothea Baumeister, Daniel Neugebauer, Jörg Rothe, Hilmar Schadrack (2016) Verification in Incomplete Argumentation Frameworks, Sixth International Workshop on Computational Social Choice, S. 23, pdf

Jérôme Lang, Anja Rey, Jörg Rothe, Hilmar Schadrack, Lena Schend (2015) Representing and Solving Hedonic Games with Ordinal Preferences and Thresholds, Proceedings of the 14th International Conference on Autonomous Agents and Multiagent Systems (AAMAS’15), S. 1229-1237

Dorothea Baumeister, Jörg Rothe, Hilmar Schadrack (2015) Verification in Argument-Incomplete Argumentation Frameworks, Proceedings of the 4th International Conference on Algorithmic Decision Theory (ADT 2015) 9346, S. 359-376, Lexington: Springer Verlag, url, doi:10.1007/978-3-319-23114-3

Sabrina Schöttle
Soziologie
HHU

 

Der soziologische Gender Gap in Online-Partizipation

Was hält Bürgerinnen und Bürger von politischer Teilhabe ab? Vor allem durch das Internet ergeben sich zahlreiche neue und innovative Möglichkeiten, wie die Teilhabe an Entscheidungsfindungsprozessen, die für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen zugänglich und greifbar sein sollten. Ziel sollte keine Exklusivität und Ausgrenzung bestimmter sozialer Gruppen sein, die zu sozialer- und zu Geschlechterungleichheit führt, sondern eine idealtypische Beteiligung aller Gesellschaftsmitglieder, an der möglichst viele Individuen; Männer und Frauen gleichermaßen, aus allen gesellschaftlichen Gruppen, Bereichen, Schichten oder Milieus teilhaben. Wird der demografische Querschnitt der Bevölkerung politisch nur unzureichend abgebildet, ist die Legitimität politischer Entscheidungen nicht gegeben, auch mit Blick auf Gender Diversity. Die Wirkung von Stereotypen in den Prozessen politischer Partizipation, die Selbst-Stereotypisierung, kann hierbei als mögliche Erklärung bestehender Geschlechterunterschiede in der Partizipation hinzugezogen werden.
Forschungsfragen lauten dabei:

  1. Wo liegen die Unterschiede in der politischen Online-Partizipation zwischen Männern und Frauen?
  2. Wie ist die Motivation, welche Formen werden bevorzugt genutzt, welche Erfolgs- und Loyalitätsfaktoren gibt es?
  3. Inwiefern wird dadurch soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern generiert, reproduziert oder aufgehoben? Wie kommen hier (Geschlechter)-Stereotype zum Tragen?

Poster des Dissertationsprojekts


Sabrina Schöttle studierte Politische Wissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft mit dem Abschluss Bachelor of Arts an der RWTH Aachen sowie Sozialwissenschaften (Soziologie und Politikwissenschaft) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit dem Abschluss Master of Arts. Studienbegleitend arbeitete sie am Lehrstuhl für Soziologie II an der HHU, u.a. als studentische Tutorin im Bereich der Methoden der Sozialwissenschaften. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit dem Wandel der Einstellungen zur Rolle von Mann und Frau in Westdeutschland in den letzten 50 Jahren. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben Online-Partizipation die Methoden der Sozialforschung, Ungleichheits- und Vorurteilsforschung sowie Gender Studies und Familiensoziologie. Im Forschungskolleg gilt ihr Interesse vor allem den Bereichen der Partizipation, Evaluation und Geschlechtergerechtigkeit. Sabrina Schöttle promoviert am Lehrstuhl für Soziologie II an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wird betreut von
Prof. Ulrich Rosar.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Sabrina Schöttle (2017) Motivating and Influencing Factors on E-Participation on Local Level - Who Participates why?, Workshop on New Participatory Spaces: Insights from state and social movement practices

Sabrina Schöttle (2017) Motivating and Influencing Factors on E-Participation on Local Level - Who Participates why?, IPSA CICOM 33

Sabrina Schöttle (2017) Influencing Factors on E-Participation on Local Level - Who Participates Why?, CeDEM17: Proceedings of the International Conference for E-Democracy and Open Government 2017, Peter Parycek, Noella Edelmann (Hrsg.), S. 113-118

Saskia Wilhelmy, Vasilija Rolfes, Michael Grözinger, Yvonne Chikere, Sabrina Schöttle, Dominik Groß (2017) Knowledge and attitudes on electroconvulsive therapy in Germany: A web based survey, Psychiatry Research, url, doi:10.1016/j.psychres.2017.09.015

Sabrina Schöttle (2017) Emanzipation heute – Gleichberechtigung. Gleichstellung. Gleichmachung? Ein Expertinnengespräch zum internationalen Frauentag., StattBlatt Verlag (Ausgabe April), S. 24

Peter Gladitz, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Nadja Wilker, Theresa Witt (2017) DIID Monitor Online-Partizipation - Zum Stand von Online-Bürgerbeteiligung in den Kommunen Nordrhein-Westfalens, KommunalPraxis Wahlen 8(1), S. 30-34

Sabrina Schöttle, Malte Steinbach (2016) Monitor Online-Partizipation NRW – Ergebnisse der Erhebung von Online-Bürgerbeteiligungsverfahren in den Kommunen Nordrhein-Westfalens, Symposium „Online-Partizipation“ 2016, Gelsenkirchen: NRW Fortschrittskolleg Online-Partizipation

Nadja Wilker, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Theresa Witt, Peter Gladitz (2016) Monitor Online-Partizipation: Ein Drittel aller Städte und Gemeinden in NRW setzt E-Partizipation ein, eNewsletter Netzwerk Bürgerbeteiligung, S. 1-5

Sabrina Schöttle (2016) The Gender Gap in Political Online-Participation – New Chances and New Challenges for Social Equality, International Journal of Digital and Data Law 2, S. 119-128, url

Sabrina Schöttle (2016) Role Models and Stereotypes in Germany from 1962 until today - Women, Household Chores and Employment. An Empirical Longitudinal Study, ISA International Forum of Sociology

Sabrina Schöttle (2016) Online-Participation among Social Groups - Men’s and Women’s Lack for Motivation?, IPSA, 24th World Congress of Political Science

Sabrina Schöttle (2016) Frauen, Männer und Online-Partizipation - Neue Chancen und Herausforderungen, Arbeitskreis "Dialog schafft Zukunft", Servicestelle für Beteiligung in NRW

Sabrina Schöttle (2016) Political Participation among Gender - Men's and Women's Lack for Motivation?, CIEG International Congress on Gender Studies

Sabrina Schöttle (2016) The Gender-Gap in Political Online-Participation, International Symposium on Citizen Participation and Collaboration in Promoting Open Government, Paris: Université Paris Panthéon Sorbonne

Sabrina Schöttle (2015) Online-Partizipation, Motivations- und Erfolgsfaktoren aus Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer, 4. Jahrestreffen des Forschungsnetzwerkes Liquid Democracy

Malte Steinbach
BWL
HHU

 

Die Institutionalisierung von Online-Partizipation in Kommunalverwaltungen

In seiner Dissertation wird Malte Steinbach aus organisationswissenschaftlicher Perspektive die Implementierung und Institutionalisierung von Online-Partizipation in Kommunalverwaltungen untersuchen. Dies hat seinen Ausgangspunkt darin, dass Verwaltungen als zentrale Akteure in den Kommunen häufig „Geburtsort“ der Beteiligung (online und offline) sind. Außerdem sehen sie sich einer erhöhten Beteiligungserwartung und vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation im sogenannten Social Web gegenüber. Die Kommunalverwaltungen befinden sich derzeit in einem Prozess, in dem sie sich an die neuen Herausforderungen des offenen Verwaltens anpassen. Wie sich in diesem Kontext innerhalb der Verwaltungsorganisationen neue Denk- und Handlungsweisen auf Ebene der Organisation, z. B. in Form von Strategien oder neuen Stellen, und auf Ebene des Individuums, z. B. durch neue Rollen oder Identitäten, herausbilden, wird in der Dissertation genauer untersucht.

Poster des Dissertationsprojektes


Malte Steinbach hat Geographie mit den Nebenfächern Städtebau und VWL an der Universität Bonn studiert. In seiner Masterarbeit hat er das Thema „e-Partizipation auf kommunaler Ebene“ am Beispiel der Stadt Bonn untersucht. Dabei konzentrierte sich seine Arbeit auf die verschiedener Akteursgruppen der Stadtentwicklung, deren Nutzung von e-Partizipationsansätzen und ihre Perspektiven auf e-Partizipation. Im Forschungskolleg gilt sein Interesse vor allem den Akteuren, die Online-Partizipation auf kommunaler Ebene umsetzen. Malte Steinbach promoviert am Lehrstuhl für BWL, insb. Organisation und Personal und wird von
Prof. Stefan Süß betreut.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Malte Steinbach, Stefan Süß (2018) Administrators' identities and strategies in the e-participation innovation process - A qualitative analysis of institutional logics and institutional work in German municipalities, Information Polity 23(3), S. 281-305

Malte Steinbach (2017) The relationship between municipal civil servants’ identities and their use of e-participation – Developing a person-centered research approach, Annual EGPA Conference

Malte Steinbach, Kathrin Diekmann, Stefan Süß (2017) Innovative decision-making processes in university-publics: A qualitative analysis of online-participation processes in examination regulation reforms, 33. European Group of Organizational Studies (EGOS) Kolloquium

Malte Steinbach (2017) Wie gelingt demokratische Beteiligung? Ziele - Nutzung - Bedingungen - neue Ansätze, 1. Demokratiekonferenz der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß (2017) Innovative strategische Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Online-Partizipation am Beispiel der Neufassung von Promotions- und Habilitationsordnung, Wissenschaftliche Kommission Hochschulmanagement im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaftslehre (WK HSM)

Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß (2017) Innovative strategische Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Online-Partizipation am Beispiel der Neufassung von Promotions- und Habilitationsordnung, Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf)

Malte Steinbach, Stefan Süß (2017) The institutional aspects of the e-participation innovation process – A qualitative analysis of institutional logics and institutional work, 41. Workshop der Wissenschaftlichen Kommission Organisation (WK ORG) im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaftslehre

Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß (2017) Innovative Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Online-Partizipation am Beispiel der Neufassung von Promotions- und Habilitationsordnung, der moderne staat - dms 10(2), S. 317-340

Peter Gladitz, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Nadja Wilker, Theresa Witt (2017) DIID Monitor Online-Partizipation - Zum Stand von Online-Bürgerbeteiligung in den Kommunen Nordrhein-Westfalens, KommunalPraxis Wahlen 8(1), S. 30-34

Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß (2016) Innovative strategische Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Online-Partizipation am Beispiel der Neufassung von Promotions- und Habilitationsordnung, Arbeitskreis empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor)

Sabrina Schöttle, Malte Steinbach (2016) Monitor Online-Partizipation NRW – Ergebnisse der Erhebung von Online-Bürgerbeteiligungsverfahren in den Kommunen Nordrhein-Westfalens, Symposium „Online-Partizipation“ 2016, Gelsenkirchen: NRW Fortschrittskolleg Online-Partizipation

Nadja Wilker, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Theresa Witt, Peter Gladitz (2016) Monitor Online-Partizipation: Ein Drittel aller Städte und Gemeinden in NRW setzt E-Partizipation ein, eNewsletter Netzwerk Bürgerbeteiligung, S. 1-5

Malte Steinbach, Stefan Süß (2016) The institutional dimensions of the e-participation innovation process - A qualitative analysis of institutional logics and work, EGPA Annual Conference and pre-conference PhD Symposium

Stefan Süß, Malte Steinbach, Franziska Fischer (2016) Online-Partizipation, Das Wirtschaftsstudium 45(6)

Malte Steinbach (2015) Online-Partizipation und öffentliche Verwaltung: Ein Überblick über den Stand der Forschung, Workshop des NRW-Fortschrittskollegs „Online-Partizipation, Düsseldorf

Malte Steinbach (2015) E-Partizipation vor Ort!, Deutscher Kongress für Geographie 2015 „Stadt Land Schaf(f)t – Land Schaf(f)t Stadt, Berlin

Thomas Weiler
Rechtswissenschaft
FHöV

 

Rechtliche Voraussetzungen für verbindliche kommunale Online-Partizipation in NRW

Thomas Weiler forscht an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Bereich Rechtswissenschaft an den rechtlichen Voraussetzungen für verbindliche kommunale Online-Partizipation in NRW. Ihm geht es um eine Klassifizierung von verbindlichen Beteiligungsformen und die hierbei geltenden (verfassungs)rechtlichen Vorgaben.

Poster des Dissertationsprojektes


Thomas Weiler studierte Jura, Politische Wissenschaft, Neuere Geschichte und Skandinavistik an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken; der Universität Lund, Schweden, und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn. Nach dem 1. Juristischen Staatsexamen mit Schwerpunkt Europarecht arbeitete er als Lehrbeauftragter, v.a. für Model-UN-Simulationen, in Bonn und Greifswald, bevor er das juristische Referendariat, u.a. am Generalkonsulat Atlanta, U.S.A., absolvierte. 1999-2000 war er als ‚visiting fellow‘ am Department of Government an der Harvard University. Nach dem 2. Staatsexamen wurde er 2002 als Rechtsanwalt zugelassen und begann seine Lehrtätigkeit u.a. an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes NRW mit Schwerpunkt Staats- und Europarecht. Er promoviert bei
Prof. Frank Bätge (FHöV NRW, Köln) und
Prof. Martin Morlok (HHU Düsseldorf) im Bereich Rechtswissenschaft an der FHöV in Köln.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Frank Bätge, Thomas Weiler, Theresa Witt (2016) Rechtliche Rahmenbedingungen elektronischer Partizipation, Symposium „Online-Partizipation“ 2016, Gelsenkirchen: NRW Fortschrittskolleg Online-Partizipation

Thomas Weiler (2016) Constitutional Parameters for E-Voting in Germany, 6th ECPR Graduate Student Conference

Thomas Weiler (2015) Können elektronische Wahlen verfassungsmäßig sein?, KommunalPraxis Wahlen 6(1), S. 7-19

Theresa Witt
Rechtswissenschaft
HHU

 

Konsultative Online-Partizipation – Rechtliche Rahmenbedingungen für unverbindliche Bürgerbeteiligung im Internet

Geht man davon aus, konsultative Online-Partizipation diene nur einer unverbindlichen Erhebung des Meinungsstandes der Bürger, könnte man annehmen, rechtliche Rahmenbedingungen seien für solche Verfahren von vorne herein nicht erforderlich. Demgegenüber haben unverbindliche Befragungen oft jedoch tatsächliche Wirkungen, insbesondere politischer Art. Somit stellen sie, wenn auch nicht rechtlich, jedenfalls aber faktisch doch gewisse Verbindlichkeiten her. Ausgehend von dieser These vertritt Frau Witt, dass auch rein konsultative Online-Verfahren zur Bürgerbeteiligung gerade nicht beliebig ausgestaltet sein können. Relevant sind hier einerseits theoretische Aspekte, wie das Spannungsfeld zwischen repräsentativer und direkter Demokratie. Andererseits spielen für ihr Thema aber auch konkrete Fragestellungen mit hoher Praxisrelevanz eine Rolle. Darf beispielsweise ein Mitarbeiter der Verwaltung oder ein Vertreter der Politik sich uneingeschränkt an einer Diskussion beteiligen, ohne seine Funktion kenntlich zu machen? Welche rechtlichen Anforderungen sind an äußere Eingriffe in den Diskussionsverlauf – Stichwort Moderation – zu stellen? Sind Beschränkungen des Teilnehmerkreises zulässig? Gibt es im Vorfeld Informationspflichten gegenüber den Bürgern? Oder die Frage nach den gesetzlichen Spielräumen für den Einsatz von Online-Instrumenten im Rahmen formalisierter Öffentlichkeitsbeteiligung. Ein weites wie spannendes Feld also, in dem Frau Witt mit ihrem Promotionsvorhaben Klarheit und Rechtssicherheit schaffen möchte.

Poster des Dissertationsprojektes


Theresa Witt studierte Rechtswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Im Mai 2015 hat sie ihr erstes Staatsexamen mit dem Schwerpunkt Internationales und Europäisches Recht abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie bereits als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der HHU. Dort hat sie unter anderem an der Entstehung und Aktualisierung juristischer Texte zum Staats- und Verfassungsrecht unterstützend mitgewirkt. Im Forschungskolleg liegt ihr Interesse auf der Frage nach rechtlichen Minimalanforderungen an konsultative Online-Partizipationsverfahren. Darunter sind alle diejenigen Verfahren zur Bürgerbeteiligung zu verstehen, bei denen keine verbindliche Entscheidung hergestellt wird. Ihr Betreuer ist
Prof. Martin Morlok.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Theresa Witt (2017) Rechtliche Grundlagen von Online-Partizipation. Das Internet als Demokratie-Katalysator?, Digitalisierung und Recht. Tagung des Vereins Junge Wissenschaft im Öffentlichen Recht in der Bucerius Law School am 26. November 2016, Anika Klafki, Felix Würkert, Tina Winter (Hrsg.), S. 37-62, Hamburg: Tredition

Peter Gladitz, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Nadja Wilker, Theresa Witt (2017) DIID Monitor Online-Partizipation - Zum Stand von Online-Bürgerbeteiligung in den Kommunen Nordrhein-Westfalens, KommunalPraxis Wahlen 8(1), S. 30-34

Theresa Witt (2016) Legally Non-Binding Citizen Consultation via the Internet. An End in itself or One Step Closer to the Democratic Ideal?, International Journal of Digital and Data Law 2, S. 129-144

Frank Bätge, Thomas Weiler, Theresa Witt (2016) Rechtliche Rahmenbedingungen elektronischer Partizipation, Symposium „Online-Partizipation“ 2016, Gelsenkirchen: NRW Fortschrittskolleg Online-Partizipation

Nadja Wilker, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Theresa Witt, Peter Gladitz (2016) Monitor Online-Partizipation: Ein Drittel aller Städte und Gemeinden in NRW setzt E-Partizipation ein, eNewsletter Netzwerk Bürgerbeteiligung, S. 1-5

Alumni

Kathrin Diekmann
BWL
HHU (bis 07/2018)

 

Organisationales Lernen auf Mitarbeiterebene in Verwaltungen des Öffentlichen Dienstes – Empirische Untersuchungen zur Anwendung von Online-Partizipationsverfahren

Kathrin Diekmann hat bis Juni 2018 am Kolleg geforscht. In ihrer Dissertation untersuchte sie aus organisationswissenschaftlicher Perspektive die Implementierung und Anwendung von Online-Partizipationsverfahren (OP) in Kommunalverwaltungen und Hochschulen.

Poster des Dissertationsprojektes


Von 2010 bis 2013 Bachelorstudium im Fach Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2013 bis 2015 Masterstudium der Sozialwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden der empirischen Sozialforschung, ebenfalls an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Masterstudiums Gründung eines studentischen Initiativprojektes („Studentische Forschungswerkstatt“) zur Vermittlung von Methodenkenntnissen an Studierende der Gesellschaftswissenschaften. Nach Ende des Studiums von November 2015 bis März 2016 als Mitarbeiterin an einer Fachhochschule im Bereich der Projektevaluation tätig. Bis Juni 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Personal an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. Kathrin Diekmann wurde von
Prof. Stefan Süß betreut.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Malte Steinbach, Kathrin Diekmann, Stefan Süß (2017) Innovative decision-making processes in university-publics: A qualitative analysis of online-participation processes in examination regulation reforms, 33. European Group of Organizational Studies (EGOS) Kolloquium

Kathrin Diekmann (2017) Civil servants' competencies for the use of internet-based participatory budgets, Annual EGPA Conference

Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß (2017) Innovative strategische Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Online-Partizipation am Beispiel der Neufassung von Promotions- und Habilitationsordnung, Wissenschaftliche Kommission Hochschulmanagement im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaftslehre (WK HSM)

Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß (2017) Innovative strategische Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Online-Partizipation am Beispiel der Neufassung von Promotions- und Habilitationsordnung, Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf)

Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß (2017) Innovative Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Online-Partizipation am Beispiel der Neufassung von Promotions- und Habilitationsordnung, der moderne staat - dms 10(2), S. 317-340

Kathrin Diekmann, Malte Steinbach, Stefan Süß (2016) Innovative strategische Entscheidungsprozesse in Universitäten: Eine qualitative Analyse der Online-Partizipation am Beispiel der Neufassung von Promotions- und Habilitationsordnung, Arbeitskreis empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor)

Franziska Fischer
BWL
HHU (bis 12/2015)

 

Franziska Fischer hat bis Dezember 2015 am Kolleg geforscht. Seit Januar 2016 arbeitet sie bei unserem Netzwerkpartner, der Stadt Wuppertal, in der Stabsstelle Bürgerbeteiligung (
Pressemeldung der Stadt Wuppertal).


Franziska Fischer studierte von 2009 bis 2012 Soziologie und Öffentliches Recht an der Universität Tübingen und von 2012 bis 2014 Verwaltungswissenschaften an der Universität Speyer. Studienbegleitend arbeitete sie unter anderem als wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) in Speyer. Dort konnte sie bei der Durchführung und Evaluation von Partizipationsprozessen unterstützend mitwirken. In der Masterarbeit befasste sie sich mit Bürgerbeteiligung bei Reformprozessen der Verwaltung und untersuchte dafür lokale Beteiligungsprozesse im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz. Ihr Forschungsinteresse galt der Einrichtung und Durchführung von Online-Partizipation zur Gestaltung von kommunalen und landespolitischen Entscheidungen. Franziska Fischer arbeitete am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Personal an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wurde von Prof. Stefan Süß betreut.

Peter Gladitz
Politikwissenschaft
FHöV (bis 10/2016)

 

Akzeptanz von Online-Partizipationsverfahren in Kommunalverwaltungen

Peter Gladitz hat bis zum Oktober 2016 am Kolleg geforscht. Er widmete sich vor allem den Akteuren aus Politik und Verwaltung und ihrer Perspektive auf Beteiligungsprozesse sowie dem
Monitor Online-Partizipation.


Peter Gladitz studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft (B.A.) an der Universität Erfurt sowie Politische Kommunikation (M.A.) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zwischen den beiden Studienabschnitten arbeitete er ein Jahr lang im Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (Berlin) und im Generalsekretariat des Deutsch-Französischen Jugendwerks (Paris). In seiner Masterarbeit untersuchte er die Darstellung politischer Aushandlungsprozesse im Fernsehen. Mit Fokus auf das Parlament verglich er dazu informations- und unterhaltungsorientierte Formate und ihr Kultivierungspotential. So umfassen seine Forschungsinteressen neben der Online-Kommunikation und -Partizipation auch die Politikvermittlung, insbesondere durch Unterhaltung. Peter Gladitz arbeitete im Bereich Politikwissenschaft bei
Prof. Katrin Möltgen (FHöV) und
Prof. Stefan Marschall (HHU).

Tobias Krauthoff
Informatik
HHU (bis 06/2018)

 

Ein Dialog-basierter Ansatz zur Diskussion bei Online-Partizipation

Forschungsfrage:
Kann ein dialogbasierter Ansatz den Erfolg von Online-Partizipation gegenüber bestehenden Ansätzen signifikant verbessern?

Im Rahmen der Promotion wurde ein neuartiger Prototyp entworfen, der sich als ein dynamischer Wahl-O-Mat versteht. Dabei wird der Benutzer durch eine Diskussion geführt und mit Beiträgen weiterer Teilnehmer konfrontiert. Während des zeitversetzten Dialogs kann der Benutzer jederzeit bestehende Beiträge ergänzen oder auch eigene Argumente hinzufügen. Um Transparenz zu gewährleisten, können alle gesammelten Daten und verwendete Algorithmen eingesehen werden. Bei dem dialaogbasierten Ansatz wird die Komplexität einer Diskussion reduziert und gleichzeitig Skalierbarkeit gewährleistet. Zusätzlich wurde der Prototyp in seiner Doktorarbeit mit bisherigen Ansätzen verglichen und evaluiert.

Poster des Dissertationsprojektes


Tobias Krauthoff studierte von 2009 bis 2014 Informatik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und schloss den Master mit Auszeichnung ab. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit Messungsalgorithmen im Mobilfunk für den Bereich der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation. Darüber hinaus erlangte er als Urheber der offiziellen HHU-App Kenntnisse in der Programmierung benutzerfreundlichen Oberflächen von mobiler Software. Im Forschungskolleg galt sein Interesse vor allem der Deliberation und der technischen Umsetzung von Online-Partizipation. Tobias Krauthoff promovierte am Lehrstuhl für Technik sozialer Netzwerke der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wurde betreut von
Jun.-Prof. Dr. Graffi.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Tobias Krauthoff, Christian Meter, Michael Baurmann, Gregor Betz, Martin Mauve (2018) D-BAS – A Dialog-Based Online Argumentation System, 7th International Conference on Computational Models of Argument (COMMA), Sanjay Modgil, Katarzyna Budzynska, John Lawrence (Hrsg.), S. 325-336, Warsaw: IOS Press, doi:10.3233/978-1-61499-906-5-325

Christian Meter, Tobias Krauthoff, Alexander Schneider (2018) Dialogbasierte Online-Diskussionen, Deutsche Verwaltungspraxis

Tobias Krauthoff (2017) Kann ein dialogbasierter Ansatz den Erfolg von Online-Partizipation gegenüber bestehenden Ansätzen signifikant verbessern?, Local Politics and Citizen’s Participation, Gummersbach: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Tobias Krauthoff, Christian Meter, Martin Mauve (2017) Dialog-Based Online Argumentation: Findings from a Field Experiment, Proceedings of the 1st Workshop on Advances in Argumentation in Artificial Intelligence, S. 85-99, CEUR-WS

Christian Meter, Tobias Krauthoff, Martin Mauve (2017) discuss: Embedding Dialog-Based Discussions into Websites, HCI International 2017, Social Computing for Social Change, pdf

Tobias Krauthoff, Michael Baurmann, Gregor Betz, Martin Mauve (2016) Dialog-Based Online Argumentation, Proceedings of the 2016 conference on Computational Models of Argument (COMMA 2016), Potsdam: IOS Press

Matthias Liebeck
Informatik
HHU (bis 12/2018)

 

Diskussionsanalyse in Online-Partizipationsverfahren

Herrn Liebecks leitende Fragestellung für die Promotion lautete: „Wie können qualitative Auswertungen von Textbeiträgen aus Online-Partizipationsverfahren geeignet durch eine automatisierte Analyse, unter Berücksichtigung der in der Praxis auftretenden Probleme, unterstützt und systematisch evaluiert werden?“ Sein Ziel war die Entwicklung automatisierter Analyseverfahren für die Auswertung von Textbeiträgen aus Online-Partizipationsverfahren unter Einsatz und Weiterentwicklung von Techniken aus dem Bereich Text Mining und des Natural Language Processing. Das weitere Forschungsinteresse von Herrn Liebeck lag in der Identifikation von Argumentationsstrukturen (z.B. Befürwortung oder Ablehnung) aus Textbeiträgen.

Poster des Dissertationsprojektes

Im Rahmen des NRW-Forschungskollegs Online-Partizipation erfolgte eine interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere mit Katharina Esau (Kommunikations- und Medienwissenschaften), um Erfahrungen und Vorteile unterschiedlicher fachlicher Herangehensweisen bei der Analyse von Argumentationsstrukturen und Emotionsäußerungen auszutauschen und nutzbar zu machen. Dabei wurden u.a. bestehende Methoden für den Bereich Online-Partizipation angepasst, es wurden aber auch neue Modelle und Techniken für den Einsatz in der Praxis entworfen.


Matthias Liebeck hat an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Informatik studiert. In seiner Masterarbeit ‚Automatische Meinungsbildungsanalyse durch Diskussionsverfolgung in Social Media‘ hat er sich mit Verfahren zur automatischen Inhalts- und Tonalitätsanalyse von Benutzerkommentaren eines deutschsprachigen Nachrichtenportals und eines Online-Partizipationsverfahrens beschäftigt. Als Junior Software-Developer hat er bei einem Düsseldorfer Unternehmen mehrjährige Erfahrung im Bereich der Webentwicklung mit ASP.Net / C# sammeln können. Im Forschungskolleg galt sein Interesse vor allem der automatisierten Analyse von Textbeiträgen, die im Rahmen von Online-Partizipationsprozessen erstellt wurden. Matthias Liebeck promovierte im Institut für Informatik am Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wurde von Prof. Stefan Conrad betreut.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Matthias Liebeck, Katharina Esau, Stefan Conrad (2017) Text Mining für Online-Partizipationsverfahren: Die Notwendigkeit einer maschinell unterstützten Auswertung, HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik 54(4), S. 544-562, doi:10.1365/s40702-017-0321-6

Roland Kahlert, Matthias Liebeck, Joseph Cornelius (2017) Understanding Trending Topics in Twitter, Datenbanksysteme für Business, Technologie und Web (BTW 2017) - Studierendenprogramm

Katharina Esau, Matthias Liebeck, Christiane Eilders (2017) Mining Arguments in Online Participation: Möglichkeiten und Grenzen manueller und automatisierter Inhaltsanalyse zur Erhebung von Argumentkomponenten, Gemeinsame Jahrestagung des Arbeitskreises "Politik und Kommunikation" der DVPW, der Fachgruppe "Kommunikation und Politik" der DGPuK und der Fachgruppe "Politische Kommunikation" SGKM

Matthias Liebeck, Pashutan Modaresi, Alexander Askinadze, Stefan Conrad (2016) Pisco: A Computational Approach to Predict Personality Types from Java Source Code. Working notes of FIRE 2016, Forum for Information Retrieval Evaluation

Pashutan Modaresi, Matthias Liebeck, Stefan Conrad (2016) Neural Classification of Linguistic Coherence using Long Short-Term Memories. Proceedings of the 8th Forum for Information Retrieval Evaluation, FIRE 2016, Forum for Information Retrieval Evaluation

Matthias Liebeck, Pashutan Modaresi, Stefan Conrad (2016) Evaluating Safety, Soundness and Sensibleness of Obfuscation Systems, CLEF Conference and Labs of the Evaluation Forum

Matthias Liebeck, Philipp Pollack, Pashutan Modaresi, Stefan Conrad (2016) HHU at SemEval-2016 Task 1: Multiple Approaches to Measuring Semantic Textual Similarity, Proceedings of the 10th International Workshop on Semantic Evaluation (SemEval 2016)

Pashutan Modaresi, Matthias Liebeck, Stefan Conrad (2016) Exploring the Effects of Cross-Genre Machine Learning for Author Profiling in PAN 2016, CLEF 2016 Evaluation Labs and Workshop – Working Notes Paper

Matthias Liebeck, Katharina Esau, Stefan Conrad (2016) What to Do with an Airport? Mining Arguments in the German Online Participation Project Tempelhofer Feld, Proceedings of the 3rd Workshop on Argumentation Mining, S. 144-153

Katharina Esau, Matthias Liebeck (2015) Verbindung von manueller Inhaltsanalyse mit automatisierten Techniken zur Erkennung von Argumentationsstrukturen, 4. Jahrestreffen des Forschungsnetzwerkes Liquid Democracy

Matthias Liebeck (2015) Aspekte einer automatischen Meinungsbildungsanalyse von Online-Diskussionen, Beitragsband des Studierendenprogramms der 16. GI-Fachtagung Datenbanksysteme für Business, Technologie und Web (BTW 2015)

Matthias Liebeck, Stefan Conrad (2015) IWNLP: Inverse Wiktionary for Natural Language Processing, Proceedings of the 53rd Annual Meeting of the Association for Computational Linguistics and the 7th International Joint Conference on Natural Language Processing (Volume 2: Short Papers), S. 414-418, Beijing, China: Association for Computational Linguistics, url

Matthias Liebeck (2015) Ansätze zur Erkennung von Kommunikationsmodi in Online-Diskussionen, Proceedings of the 27th GI-Workshop Grundlagen von Datenbanken, Gunter Saake, David Broneske, Sebastian Dorok, Andreas Meister (Hrsg.), S. 42-47, Gommern: CEUR-WS.org, pdf

Nadja Wilker
Politikwissenschaft
HHU (bis 11/2018)

 

Wahrnehmung und Akzeptanz von internetgestützter Bürgerbeteiligung aus Perspektive von Ratsmitgliedern in ihrer Rolle als politische Repräsentanten

Nadja Wilker analysierte in ihrem Dissertationsprojekt die Wahrnehmung und Akzeptanz von internetgestützter Bürgerbeteiligung aus Perspektive von Ratsmitgliedern als repräsentative Entscheidungsträger auf der kommunalen Ebene. Ratsmitglieder sind häufig Adressaten von internetgestützter Bürgerbeteiligung und gleichzeitig ihre „gate keeper“ – sie entscheiden über die Umsetzung der Ergebnisse. Dabei kann internetgestützte Bürgerbeteiligung die Handlungsspielräume der Ratsmitglieder und ihre Beziehung zu den Bürgerinnen und Bürgern verändern. Vor diesem Hintergrund untersuchte Nadja Wilker, ob und wie solche Veränderungen von den Ratsmitgliedern wahrgenommen werden und welchen Einfluss dabei unterschiedliche Repräsentations- und Rollenverständnisse haben. Mithilfe von Dokumentenanalysen und Experteninterviews wurden im Rahmen einer Vorstudie Ausprägungen der Beziehung zwischen Ratsmitgliedern und Bürgern und der Einstellungen zu internetgestützter Bürgerbeteiligung identifiziert, um im Anschluss eine Befragung von Ratsmitgliedern in NRW durchzuführen.

Poster des Dissertationsprojektes


Nadja Wilker hat Kommunikations- und Politikwissenschaft (B.A.) in Münster und Politische Kommunikation (M.A.) in Düsseldorf studiert. In ihrer Masterarbeit analysierte sie partizipations- und repräsentationstheoretische Dimensionen des online-basierten Beteiligungskonzepts einer ‚Liquid Democracy‘. Vor ihrem Masterabschluss 2012 arbeitete Nadja Wilker über ein Jahr lang bei UNICEF Deutschland in der Abteilung Programminformation und Kommunikation in Köln. Seit Ende 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Politikwissenschaft II (Politisches System Deutschlands) an der HHU Düsseldorf und beschäftigt sich dort in Forschung und Lehre mit politischer (Online-)Kommunikation und -Partizipation sowie Repräsentationstheorien. Im Rahmen des Forschungskollegs lag ihr Fokus auf Fragen der Akzeptanz und Legitimität von Beteiligungsprozessen aus Perspektive politischer Akteure. Ihr Betreuer war Prof. Stefan Marschall.


Veröffentlichungen & Vorträge (Auswahl):

Katharina Gerl, Stefan Marschall, Nadja Wilker (2018) Does the Internet Encourage Political Participation? Use of an Online Platform by Members of a German Political Party, Policy & Internet 10(1), S. 87-118, url, doi:10.1002/poi3.149

Nadja Wilker (2017) "E-Participation from the Perspective of Local Decision Makers, PhD Colloquium Cyprus University of Technology

Nadja Wilker (2017) Implikationen digitalisierter Partizipation für Repräsentationsbeziehungen, Gummersbacher Kolloquium

Nadja Wilker (2017) E-Participation from the Perspective of Local Decision Makers, Nachwuchstagung „The Future of Democracy“ an der Goethe Universität Frankfurt, Forschungsstelle Demokratische Innovationen

Nadja Wilker (2017) Online-Partizipation aus Sicht politischer Entscheidungsträger. Eine Befragung von Ratsmitgliedern in NRW, Jahrestagung Politische Kommunikation

Nadja Wilker, Martin Mauve (2017) DIID Monitor Online Partizipation, Personal- und Organisationsausschuss der Stadt Düsseldorf

Peter Gladitz, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Nadja Wilker, Theresa Witt (2017) DIID Monitor Online-Partizipation - Zum Stand von Online-Bürgerbeteiligung in den Kommunen Nordrhein-Westfalens, KommunalPraxis Wahlen 8(1), S. 30-34

Katharina Gerl, Nadja Wilker (2016) Evaluation von politischer Online-Partizipation - Demokratische Innovation vs. symbolische Politik, Pre-Conference Workshop der Themengruppe „Internet und Politik – Elektronische Governance

Nadja Wilker, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Theresa Witt, Peter Gladitz (2016) Monitor Online-Partizipation: Ein Drittel aller Städte und Gemeinden in NRW setzt E-Partizipation ein, eNewsletter Netzwerk Bürgerbeteiligung, S. 1-5

Katharina Gerl, Stefan Marschall, Nadja Wilker (2016) Evaluation von politischer Online-Partizipation – Demokratische Innovation vs. symbolische Politik, Zeitschrift für Politikberatung 8(2-3), S. 59-68, url, doi:10.5771/1865-4789-2016-2-3-59

Nadja Wilker (2016) Governance and Political Participation Online, ECPR Graduate Conference Tartu, Estland

Katharina Gerl, Stefan Marschall, Nadja Wilker (2016) Innerparteiliche Demokratie 2.0?, Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft 10(S2), S. 115-149, url, doi:10.1007/s12286-016-0288-7

Nadja Wilker (2015) Adhocracy in politischen Parteien. Ergebnisse einer Mitgliederbefragung bei den Grünen NRW, 4. Jahrestreffen des Forschungsnetzwerkes Liquid Democracy

Nadja Wilker (2015) Online Participation in Local Governance as a Challenge for Elected Representatives, Early Stage Researchers Colloquium, Humboldt Institute for Internet and Governance (HIIG)

Nadja Wilker, Stefan Marschall, Katharina Gerl (2015) Enhancing Representation by Online Participation? A Case Study on the (Non-)Usage of a Collaborative Platform in a German Party, ECPR General Conference, Montreal

Katharina Gerl, Nadja Wilker (2015) Digitale Demokratie ohne Demos? Eine Analyse von (Nicht-)Beteiligung an einer innerparteilichen Online- Kommunikationsplattform, Gemeinsamen Jahrestagung „Politische Online-Kommunikation“ der Fachgruppe „Kommunikation und Politik“ der DGPuK, des Arbeitskreises „Politik und Kommunikation“ der DVPW und der Fachgruppe „Politische Kommunikation“ der SGKM

Nadja Wilker (2014) Normative Perspectives on Audience-Based Evaluation of Unelected Representation, ECPR General Conference, Glasgow

Katharina Gerl, Stefan Marschall, Nadja Wilker (2014) Neue Medien – neue Machtverhältnisse? Eine Fallstudie zum Einsatz von Online-Beteiligungsplattformen Durch Parteien, Politische Interessenvermittlung und Medien, Franziska Oehmer (Hrsg.), S. 115-141, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft

Katharina Hanel, Nadja Wilker, Katharina Gerl (2013) Die "Sonstigen" - Kleinstparteien in NRW, Parteien in Nordrhein-Westfalen, Stefan Marschall (Hrsg.), S. 363-376, Klartext, pdf